Call for Papers: Herder’s Rhetorics in the Context of the 18th Century The Herder conference 2012 is dedicated to Herder’s Rhetorics in the Context of the 18th Century and will take place in Schloss Beuggen (Rheinfelden/Germany, close to Basle) from 10 September (2pm) to 13 September 2012 (4pm) (http://www.schloss-beuggen.de/index2.htm). We herewith invite scholars interested in participating at the conference to submit a one-page proposal for conference papers by 30 September 2011. The paper proposals will be examined by the incumbent board of the Herder Society (Beate Allert, Heinrich Clairmont, Johannes Schmidt, Ralf Simon). Invitations will follow based on the evaluation of proposals. The organizers will bear the costs for venue, board and lodging. However, travel expenses cannot be covered. There is a small conference fee to be paid. Keynote lectures will be delivered by Wilhelm Schmidt-Biggemann (Philosophy), Philipp Stoellger (Theology), Peter L. Oesterreich (Philosophy/ Rhetoric), Dietmar Till (Rhetoric), Marion Heinz (Philosophy). Proposals (in English or German) of no more than one page should be sent to: Prof. Dr. Ralf Simon, Deutsches Seminar der Universität Basel,Nadelberg 4,Engelhof,4051 Basel, Switzerland or by e-mail to: ralf.simon@unibas.ch. In charge of conceptualization and organization: Ralf Simon (president of the Herder Society) in accordance with the board of the Herder Society.
Grußwort des Präsidenten Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder der Herder-Gesellschaft, in diesen Tagen hat sich der turnusmässige Wechsel im Vorstand der Herder-Gesellschaft vollzogen. Als neue Vizepräsidentin ist Beate Allert im Amt. Ich habe nach meiner vorangehenden Vizepräsidentschaft nunmehr die Ehre, der Herder-Gesellschaft für die kommenden zwei Jahre vorzustehen. Wir danken sehr für das freundliche Votum, das sich in der Stimmabgabe ausgedrückt hat, und wir hoffen, dem in uns gesetzten Vertrauen gerecht zu werden. Zugleich möchten wir dem ausscheidenden Präsidenten, Robert Norton, für seine Arbeit ganz herzlich danken. Ich bin der Herder-Gesellschaft seit Anfang der Neunzigerjahre verbunden, seitdem ich die Arbeit an meiner Herder gewidmeten Habilitationsschrift aufgenommen habe. Die Gesellschaft habe ich immer als einen Ort der offenen Gelehrsamkeit geschätzt. Mehr als andere Gesellschaften, die Autoren des 18. Jahrhunderts gewidmet sind, ist die Herder-Gesellschaft international und interdisziplinär angelegt. Sie gehört nicht zu den großen Gesellschaften, aber umso mehr zu jenen, deren spezifisches Ethos jenen breit angelegten Interessen entspricht, die ihren Autor auszeichnen. Theologie, Philosophie, Geschichtswissenschaften, Literaturwissenschaft, historische Anthropologie, Volkskunde, Wissenschaftsgeschichte: dies sind die Fächer, die sich in der Gesellschaft repräsentiert finden in dem gemeinsamen Interesse, das ›weitstrahlsinnige Ganze‹ von Herders Werk verstehen zu wollen. Ich habe mich vom ersten Moment an in dieser Gesellschaft wohl gefühlt, und insbesondere auch die warme Gastfreundschaft der amerikanischen Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt. Ich hoffe sehr, diesen Geist der Gesellschaft meinerseits fortführen zu können. Vielleicht gelingt es schon mit der für den Herbst 2012 in Planung befindlichen Tagung zu »Herders Rhetoriken«. Es handelt sich um ein Thema, bei dem eine sehr breit angelegte Debatte zu erhoffen ist. Ich bin im Moment damit beschäftigt, die notwendigen Drittmitteln zu beantragen und werde, sobald sich der erhoffte Erfolg eingestellt haben sollte, entsprechend Mitteilung machen. In Abstimmung mit der Vizepräsidentin Beate Allert und dem für die Homepage zuständigen Heinrich Clairmont möchte ich für die nächsten zwei Jahre einige kleinere Neuigkeiten beliebt machen. Ich habe vor, Herder betreffende Neuigkeiten zeitnah über den E-Mail-Verteiler der Gesellschaft zu verschicken. Gleichzeitig sollen diese Mitteilungen auf die Homepage der Gesellschaft (http://www.johann-gottfried-herder.net/) gestellt werden, so dass sich dort eine fortlaufende Neuigkeiten-Kolumne etablieren wird. Die bislang üblichen Newsletters haben sich am Ende als nicht sehr praktikabel erwiesen. Abgesehen von dem durchaus erheblichen Arbeitsaufwand besteht das wesentliche Problem darin, dass man für einen Newsletter zuwarten muss, bis genügend Neuigkeiten vorhanden sind, so dass die Sammlung der Nachrichten unweigerlich dazu führt, dass etliche aktuelle Nachrichten zu lange liegen bleiben. Ich hoffe, dass eine zeitnahe und direkte Benachrichtigung über E-Mail der Forderung nach Aktualität besser entspricht und dass die gleichzeitige Abbildung auf der Homepage den Überblick gewährleistet, den die bisherigen Newsletters für sich beanspruchen konnten. Es ist ebenfalls in Planung, dass wir unter der Rubrik »Archiv« die bisherigen Newsletters auf die Homepage der Gesellschaft stellen, so dass auf diese Weise eine kleine Dokumentation der Geschichte der Gesellschaft vorhanden ist. Freundlicherweise hat Ernest Menze mir seine Sammlung der Newsletters zugestellt. Wir sind damit beschäftigt, die Papierdokumente zu digitalisieren und hoffen, dass wir in absehbarer Zeit eine recht vollständige Dokumentation aufschalten können. Ich möchte Sie alle bitten, mir Mitteilenswertes zu Herder zukommen zu lassen. Es kann sich um Hinweise auf erfolgte oder geplante Publikationen handeln, um Bekanntgabe von Tagungen und Workshops, um Nachrichten zu Mitgliedern der Gesellschaft, kurz: um alles, was mit Herder und mit der Herder-Gesellschaft zu tun hat. Ich werde dies dann über den gerade aktualisierten E-Mail-Verteiler bekannt geben. Die Mitglieder der Gesellschaft, die über E-Mail schwer zu erreichen sind, werde ich gerne in dieser Sache mit traditioneller Papierpost anschreiben. Ich hoffe sehr, dass Sie mit diesen kleinen Neuigkeiten einverstanden sind und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Ihr Ralf Simon (ralf.simon@johann-gottfried-herder.net) Greeting message from the Vice President It is a great honor and my pleasure indeed to serve the International Herder Society as the new Vice President. Thank you very much for electing me! Having been a member of the IHS since the late eighties, almost from its very beginning in California (I got my Ph.D. in German Literature at UC Berkeley in 1985), I am happy to promote Herder’s writings that have interested me so long and to contribute continuously to this wonderful intellectual community. I have many fond memories of Herder meetings, including last year’s excellent conference at U of Notre Dame, organized so well by Robert Norton and his team which as always includes Karl Menges, Ernest Menze, Harro Müller Michaels, and many dear friends and highly respected colleagues like you from a whole range of countries. My deep appreciation for the IHS also involves great memories of a meeting at the U of Wisconsin at Madison with Sabine Gross as IHS president, Hans Adler participating, and Wulf Koepke still sharing at that time his warm humor and his vast knowledge. The Herder Society is very diverse and international. Herder is known here as a promoter of Shakespeare’s work in German speaking countries, as one of the first Europeans who truly believed in multiculturalism, and for linking sense perceptions with the use of language. Apparently Goethe responded to his new acquaintance with Herder by saying that now he realized for the first time that he had not only a head but also hands and feet, a complete body. Another one of my favorite authors, Jean Paul, liked Herder especially for his creative metaphors. Herder is a forerunner for phenomenology and cognition theory, yet is also a historicist, interested in folk and legends, and the list could go on. I want to thank the previous President of the IHS, Robert Norton, for a wonderful conference at U of Notre Dame last fall and am looking forward to seeing again the (thank goodness!) ongoing treasurer of IHS, Johannes Schmidt at a Lessing panel together at the 42nd ASECS Annual Meeting next week March 17-20, 2011 in Vancouver, British Columbia. I also look forward to collaborating with the new IHS president Ralf Simon who already has the irons in the fire for the next biannual meeting to take place in a castle near Basel where I hope we shall all meet if not earlier, and long before in 2014 the following biannual IHS conference at Purdue University will be in order. Please let me know how to serve you best and do not hesitate to contact me with ideas and thoughts to make this next era of the Herder Society a very productive and exciting one. Cordially yours, Beate Allert (beate.allert@johann-gottfried-herder.net) Zur Begrüßung: Rainer Godel übernimmt die Mitherausgeberschaft für das Herder-Jahrbuch Karl Menges lud mich im Vorfeld der diesjährigen Herder Conference herzlich ein, mit ihm zusammen in Zukunft als Herausgeber des Herder-Yearbook zu fungieren. (Eigentlich gefällt mir hier die englischsprachige Wortwahl besser: „to serve as a co-editor of the yearbook“.) Dieses Angebot habe ich sehr gerne angenommen. Neben der Vorfreude auf die hoffentlich auch weiterhin zahlreichen guten Artikel, die ich lesen, kritisch beurteilen und konstruktiv diskutieren darf, erfüllt mich diese Aufgabe auch mit großem Respekt – Respekt vor der Leistung, mit der Karl Menges und Wulf Koepke das Yearbook zu einem Flaggschiff der Herder-Forschung gemacht haben. Als ich Wulf Koepke vor einigen Jahren anlässlich einer von Hans Adler geleiteten Herder-Sektion bei der ASECS Conference in Atlanta kennen lernte, war ich beeindruckt von der charismatischen Verbindung von profundestem Herder-Wissen und einer neugierigen Offenheit auf alles, was auch junge und noch weit weniger erfahrene Herder-Forscher anzubieten haben. Ich habe den Eindruck, dass diese Verbindung nicht nur Wulfs oft brillante Artikel, sondern auch die Gestalt des Yearbook über die Jahre seiner Herausgeberschaft entscheidend prägte. Als Nachfolger von Wulf in der Funktion des Mitherausgebers habe ich bisher weit weniger umfassende Herder-Kenntnisse zu bieten, doch mein Ziel ist es, diesen Mangel durch interessierte Neugier, durch einen genauen und kritischen Blick auf die Forschung und durch die stete Bereitschaft zu Diskussion und Debatte insbesondere auch mit „neuen“ Herder-Forschern auszugleichen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Karl, mit dem ich mir einig bin, dass wir die grundlegende Konzeption des Yearbook mit der Mischung aus gründlich redigierten, qualitativ höchsten Maßstäben genügenden Artikeln und ausführlicheren, kritischen Forschungswürdigungen weiterhin beibehalten wollen. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Artikel! Rainer Godel Views and reviews: Highly recommanded: With kind permission of the author you may view and download the dissertation of Dr. Christa Kaupert, Verstand und Erfahrung in Kants Vernunftkritik und Herders Metakritik (Bonn 2006 – PDF, 2,1 MB). The Dissertation of Dr. Jochen Johannsen: Geschichte als Menschheitsbildung: J.G.Herders historische Anthropologie und die ausgeweitete Moderne can be found at the Social Science Open Access Repository. |
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