INTERNATIONALE HERDER-GESELLSCHAFT


 

Die Internationale Herder-Gesellschaft (IHS/IHG) wurde 1985 in Monterey, California, von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen an amerikanischen Universitäten gegründet. Es ist das Ziel der Gesellschaft, die interdisziplinäre Erforschung aller Aspekte von Werk, Leben und Zeit Johann Gottfried Herders, einer der intellektuell einflußreichsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts in Deutschland, zu fördern. Mittel dazu sind wissenschaftliche Tagungen und Publikationen, die nicht an die traditionellen Grenzen der Fächer gebunden sind.

Die IHG ist offen für Wissenschaftler aus allen Ländern und Disziplinen. Die derzeit ungefähr 140 Mitglieder der IHS kommen aus aller Welt, z.B. aus Australien, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Japan, Kanada, Lettland, Polen, Portugal, Rußland und den USA. Die IHG arbeitet eng mit anderen Organisationen zusammen, unter anderem mit: American Society for Eighteenth-Century Studies (ASECS), Lessing Society, Goethe-Gesellschaft, und der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts.

Bisher wurden zehn internationale Tagungen im Zweijahresrhythmus abgehalten in Monterey, California (1985), Stanford, California (1987), Charlottesville, Virginia (1990), Bochum (1992), Weimar (1994), Monterey, California (1996), Madison, Wisconsin (1998), Weimar (2000), Houston, Texas (2002), Saarbrücken (2004) und Madison, Wisconsin (2006). Die Beiträge von bislang acht Konferenzen wurden in Tagungsbänden veröffentlicht. Die nächste Konferenz der IHG wird 2008 in Jena stattfinden.

Seit 1996 werden Tagungsbeiträge im Herder Jahrbuch veröffentlicht. Als "Mitgliedsgesellschaft" organisiert die IHS eigene Sektionen auf den Jahrestagungen der American Society for Eighteenth-Century Studies (ASECS). In unregelmäßigen Abständen veranstaltet die IHS auch Sektionen auf den Jahrestagungen der Modern Language Association (MLA) und der German Studies Association (GSA).

 

 

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